Social Network im Advent

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Der Advent. Spätestens mit ihm wurde auch eines der ältesten sozialen Netzwerke Österreichs aktiv. Facebook? MySpace? Keineswegs! Die Rede ist vom Adventmarkt. Die Besucher gesellen sich zusammen an einen warmen Stand und genießen den einen oder anderen Glühmost oder Punsch.

Wo könnte sozialer Austausch, ob geschäftlich oder privat, in unserer offline Welt besser stattfinden? Wir von der SMA möchten unseren regionalen Wurzeln etwas Tribut zollen, und stellen unsere fünf Tipps unter den Adventmärkten vor:

 

Klagenfurt

Klagenfurter Adventsmarkt bei herrlichem Wetter!

Klagenfurter Adventsmarkt bei herrlichem Wetter!

Die Zahl der Adventmärkte bzw. Plätze in Klagenfurt hält sich stark in Grenzen. So richtig zählt nur der traditionelle Markt am Neuen Platz: Die westliche Hälfte zum Rathaus hin wird belebt vom imposanten Weihnachtsbaum, einer Krippe und vielen Punschständen, die alljährlich den Weg an die exakt selbe Stelle finden. Die östliche Hälfte des Platzes punktet mit einigen Ständen und Kinderfahrgeschäften, schließt aber in Relation der Abende relativ früh, sodass sich alles Leben schnell wieder zum Rathaus hin verlagert.

Klein, fein und traditionell: Der Christkindlmarkt in Klagenfurt war schon immer so und wird immer so bleiben. Trotzdem gefällt er den Klagenfurtern, diesen Status möchte er sich auch behalten. Und was spricht dagegen, jährlich den gleichen guten Glühwein vom gleichen guten Standler zu beziehen?

Der Adventmarkt in Klagenfurt ist ein kleines Schmuckstück, man muss es nur erkennen.

 

Graz

Direkt vor dem Rathaus entsteht ein kleines Adventdorf, viele Hütten drängen sich in einen netten Schlurf entlang, an einem Ende steht der dezent geschmückte Weihnachtsbaum, am anderen ein neuer Pavillon mit integriertem Engelsspiel, der gleichzeitig auch für Auftritte und Veranstaltungen dient.

Die Altstadthäuser umschließen den Markt liebevoll, die Größe ist halbwegs überschaubar und trotzdem angenehm. Gute Getränke, Speisen und ein Kinderkarussell – der Adventmarkt am Hauptplatz lässt keine Wünsche offen, er wird daher sogar gerne von Kärnten aus angefahren.

 

Wien

Adventsmarkt Wien. Foto gefunden auf: http://www.pinterest.com/pin/48132289741353000/

Adventsmarkt Wien. Foto gefunden auf: http://www.pinterest.com/pin/48132289741353000/

Wien ist entsprechend groß und bietet daher auch unzählige Adventsmärkte an. Die werden gerne besucht, auch von Leuten aus der Ferne. Obligatorisch ist der Markt am Rathausplatz, der allerdings stark kommerzialisiert und regelmäßig überlaufen ist. Er pickt wie ausgelaufener Glühwein.

Es gibt aber auch drei Alternativen:

1) Der Moderne: WeihnachtsQuartier

Das MuseumsQuartier ändert zur Weihnachtszeit kurzerhand seinen Namen. Auf 1000 Quadratmeter im Innenhof gibt es dann ferngesteuerte Autos, elektronische Musik und ungewöhnliche Mixgetränke. Eine Lichtshow und Ausstellungen von internationalen Designern runden das Erlebnis ab.

Unkonventionell, ein bisschen verrückt und gerade deswegen so besonders. Das WeihnachtsQuartier ist etwas anders – und das ist gut so!

 

2) Der Reduzierte: Schönbrunn

Adventmarkt Schloss Schönbrunn. Foto gefunden auf: http://www.pinterest.com/pin/301530137526306690/

Adventmarkt Schloss Schönbrunn. Foto gefunden auf: http://www.pinterest.com/pin/301530137526306690/

 

Um 180 Grad entgegengesetzt verhält sich der Weihnachtsmarkt in Schönbrunn. Vor den Toren des Schlosses reihen sich um einen klassisch geschmückten Baum Stand an Stand, leise klassische Musik ertönt und in der Luft liegt der Geruch von Bratäpfeln oder Maroni. Kein Zucker, kein Firlefanz, keine reißerischen Produkte – bloß Produktionen aus eigener Hand. So findet man dort handgeschnitzte Krippenfiguren, ledergebundene Notizbücher oder handgefertigten Weihnachtsschmuck.

Ein schöner Gegenentwurf zur hektischen Weihnachtszeit. Die Abgeschiedenheit auf dem Schlossareal schottet das kleine Universum noch einmal mehr von jeglichem Verkehr und Stress ab.

 

3) Der Klassische: Spittelberg

Das Ungewöhnliche an diesem Adventmarkt ist der fehlende Hauptplatz, stattdessen verstreuen sich die rund 100 Aussteller in Straßen und Seitengassen. Das ganze Grätzel wird in adventliche Stimmung versetzt, schon in reiner Nähe wird man hineingezogen. Dieses Jahr gibt es erstmals ein Weihnachtspostamt samt eigener Briefmarke.

Halbwegs zentral gelegen, unscheinbar und praktisch für einen Punsch nach der Arbeit – oder vor der Heimreise, natürlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wahrscheinlich gibt es hunderte Adventmärkte in Österreich, die wir an dieser Stelle erwähnen müssten. Vom kleinen Dörflern bis zur großen Metropole finden sich alle Variationen.

Das hier sind unsere fünf Favoriten – wie sehen Ihre aus?

 

Autor: Markus R. Leitgeb

Foto Klagenfurter Adventsmarkt: Marina Blümel-Seirer

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One Comment to Social Network im Advent

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