re:publica 2014 oder Schluss mit lustig – Internet > Web 2.0 > Edward Snowden

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Nachdem sich das Internet tief in der Gesellschaft, im Leben verankert hat und das Web 2.0 als die modernste Art der Kommunikation darstellt, kam Edward Snowden. Kein Stein blieb auf dem anderen und mit über 6.000 Besuchern, 500 Sprechern, 350 Sessions und 18 Bühnen war es die größte re:publica bisher.

Die achte re:publica fand vom 6. bis 8. Mai 2014 in STATION BERLIN (ehemaligen Postbahnhof) statt und Sascha Lobos’ „Rede zur Lage der Nation“ beleuchtete die digitale Welt im Jahr 1 nach Snowden. Es ging in dieser Ansprache um den Stand der digitalen Gesellschaft und er hat auch Themen abseits des Spähskandals angesprochen. Gleich zu Beginn forderte Markus Beckedahl (Netzaktivist) Asyl für Whistleblower Edward Snowden, dem in seinen Augen wichtigsten Zeugen im Abhörskandal. Großer Themenschwerpunkt war darum dieses Jahr die digitale Überwachung.

Die Playlist mit aktuell 192 Videos bietet einen tollen Rückblick und liefert allen, die nicht dabei sein konnten einen hochwertige Einblick.

re:publica 2014 die ganze Playlist

Mein persönlicher Video-Favorit ist der Vortrag von Felix Schwenzel: Wie ich lernte, die Überwachung zu lieben (http://youtu.be/J-tgi5WV7LE)

Weil andere echt gute Blogs zur re:publica 2014 geschrieben haben hier die Linkliste zu interessanten Blog-Rückblicken:
http://t3n.de/news/republica-2014-544223/
http://www.brandwatch.com/de/2014/05/rueckblick-republica-2014/
http://www.kristinehonig.de/2014/05/republica-2014-rueckblick/
http://amyslove.com/2014/05/13/republica-2014-ein-rueckblick/

#rp14 

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Allgemeines zur re:publica 2014 (Text YouTube-Playlist):

In ihrer knapp achtjährigen Geschichte hat sich die re:publica mit zuletzt 5.000 Besuchern zur größten Social-Media-Konferenz Europas entwickelt und durfte auf ihren Bühnen viele der wichtigsten Mitwirkenden der digitalen Gesellschaft begrüßen. Diese Gesellschaft unterliegt seit ihrer Existenz dem ständigen Wandel, doch nie zuvor war dieser so spürbar wie seit den Enthüllungen des Whistleblowers Edward Snowden im Sommer 2013.

INTO THE WILD war das Motto der re:publica 2014 – den Blick öffnen für verschiedene Ansätze, um das Internet und die Gesellschaft der nahen Zukunft zu verstehen und zu verbessern: Wenn Algorithmen uns zu gläsernen, kontrollierbaren, berechenbaren Menschen machen, müssen wir vielleicht unberechenbarer werden? Die Auflösung von Strukturen, das Verlassen der populären Trampelpfade hinein ins Chaos, in die Irrationalität, in die Wildnis eben, könnten Strategien sein. Aber wie finden wir uns dann noch zurecht, wie finden wir zueinander? Wie flüstert man im Netz und vor allem: mit wem? Wird nicht, wer ein freies, unkontrolliertes Netz fordert, umso mehr kontrollieren müssen, wer dabei sein darf und wer draußen bleiben muss?

Das omniobservierte Netz mag ein zugigeres geworden sein und wird doch seine Reservate zu schützen wissen, lernen, Haken zu schlagen, sich weiterentwickeln. Für die re:publica 2014 begeben wir uns deshalb INTO THE WILD auf die Suche nach unerwarteten technischen Lösungen, überraschenden Impulsen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik und freuen uns auf neue, ungezähmte Netzkultur.

Wir freuen uns, vom 6.-8. Mai in der STATION BERLIN die bislang spannendste re:publica präsentieren zu können.
Nicht trotz, sondern gerade weil nichts mehr ist, wie es schien.

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