Mein Praktikum in der SMA Teil 2

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Nach fast vier Wochen Schnuppern im Online – Marketing, neigt sich mein Praktikum in der SMA-Social Media Agentur dem Ende zu. Bleibt noch etwas Zeit, einigen Fragen nachzugehen, bevor mich der Arbeitsmarkt wieder hat! Wie schaut es denn genau auf diesem aus? Wo siedeln die Unternehmen derzeit den Stellenwert des Social Media Bereichs an? Wohin bewegt sich der Trend des Online-Marketing? Und wie steht es eigentlich um die Berufsbilder im Social Media?

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Ich und meine Arbeitskolleginnen in den letzten 4 Wochen – Marina Blümel-Seirer und Jutta M. Kleinberger


Berufsbilder im Social Media Marketing

Zur letzten Frage wird beim Recherchieren auf diversen Jobbörsen recht schnell klar, dass die Begrifflichkeiten um das Berufsbild variieren.

Vom Social Media Designer, Online & Social Media Spezialist, Digital Communication Manager, Content Creator, sogar ein Social Marketing Rockstar wird gesucht, setzt sich der Begriff des Social Media Managers, vor allem auf deutschen Jobbörsen, aber auch auf Portalen wie Xing, LinkedIn und Stepstone vermehrt durch.

Die Profilanforderungen unterscheiden sich hingegen weniger: gefragt sind redaktionelle Erfahrung, Ausbildung oder Erfahrung im Marketing, idealerweise Kenntnisse der Adobe-Creative-Programme, große Affinität zu Neuen Medien und Kreativität & Begeisterungsfähigkeit.

Hier die Top-Jobbörsen in Österreich:
(nach Stellenangeboten mit keyword Social Media Marketing sortiert)

 

Weiterbildungsmöglichkeiten in Social Media

Laut einem Blogbeitrag auf monster.at gibt es den typischen Ausbildungsweg zum Social Media Manager (noch) nicht. Ein Studium ist keine Voraussetzung, vielmehr sind Know-How und Kompetenzen im Marketing und in Kommunikation von Vorteil, ebenso beschreibt die WKO selbiges auf ihrer Berufsinformationsseite. Auch das AMS spricht dem Social Media Manager (dort als Beruf aufgeführt) zu, mit entsprechender Berufserfahrung durchaus selbständig als Social Media Berater tätig zu werden. Beruhigende Informationen aus meiner Perspektive, kommt ein Hochschulstudium mit diesem Schwerpunkt für mich eher nicht mehr in Frage (zugegebenermaßen wird sich der ROI – Return of Investment, nur mehr bedingt auszahlen).

Also werfe ich einen Blick auf die Erwachsenenbildung, für mich ein wichtiger Sektor, um weitere wichtige Inputs zu erhalten und Wissen vertiefen zu können.

An den hiesigen bekannten Weiterbildungsinstituten wird man unter dem Schlagwort je nach Bundesland durchaus fündig, sollte man aber vorab für sich prüfen, ob die Inhalte und die Qualität dem eigenen Anspruch genügen.
Regional gesehen schrumpft das Angebot auf ein Minimum. Hier hat beim Googeln die SMA mit ihren Trainingsworkshops zum Social Media Manager in Kärnten die höchste Trefferquote und erfüllt als Iso 9001 zertifiziertes Unternehmen einen Qualitätsstandard.

 

Stellenwert des Social Media auf Unternehmensebene

Meiner Beobachtung nach, gibt es derzeit unterschiedliche Herangehensweisen, wenn es um die Implementierung der Neuen Medien im Unternehmen geht. Gibt es noch die einen, die der Entwicklung zwar offen begegnen, aber eher nach dem Motto „wir sind jetzt auch auf facebook“, erledigt wird dann die Befüllung des Kanals von der Assistentin, die ohnehin schon kaum mehr Zeitressourcen hat. Stehen auf der anderen Seite, so zeigt es der Stellenmarkt, Unternehmen, die erkennen, welche Wertschöpfung durch die richtigen Strategien im Social Media Marketing erreicht werden können und vor allem, welche Bedeutung der Qualität und dem Zeitaufwand zukommen, die Kanäle qualitativ gut zu betreuen und schnell auf Trends zu reagieren.

 

Und wohin gehen die Trends in der Zukunft?

Bei der Gelegenheit frage ich doch einfach die Fachfrau neben mir, Jutta M. Kleinberger:

Laut einer Studie der Wirtschaftskammer waren im Jahr 2013 mehr als 50% der österreichischen Unternehmen in Sozialen Medien, wie sehen Sie die Entwicklung in den nächsten Jahren?
Die Wachstumskurve geht weiter nach oben. Unternehmen müssen kommunizieren um nicht den Anschluss zu verpassen. Wer es nun besser und richtig macht wird auch von Social Media profitieren.

Welche Zielsetzungen werden für die Unternehmen in Zukunft von Bedeutung sein im Online-Marketing?
Die eigene Reichweite ausbauen und die thematische Ausrichtung verbessern, sind die meistgenannten Ziele. Dabei sind die Zielgruppen-Ansprache und Interaktionen mit den Menschen entscheidend für den eigenen Erfolg.

Wie gestaltet sich derzeit im Schnitt die Verteilung klassisches Marketing zu Online-Marketing in österreich. Unternehmen?
Im Augenblick befinden wir uns in einer Hybrid-Zeit. Beide Marketingformen werden aktiv eingesetzt. Der Übergang vom klassischen zum digitalen Marketing ist branchenübergreifend spürbar. Siehe Grafik: der informierte Kunde.

Praktikum

Der informierte Kunde

Welches Potential bietet sich aus ihrer Expertensicht den Unternehmen im Social Media Marketing?
Firmen profitieren von der Crowd in vielen Bereichen. Sei es, das wertvolle Feedback auf Produkte, Image oder auf Service-Leistungen. Unternehmen die dieses Potenzial erkennen und auch abschöpfen können werden im Wettbewerb vorne liegen.

Wird der Bedarf an Fachkräften steigen? Und sehen Sie diese mehr auf Unternehmensseite oder auf Seiten der beratenden Agenturen?
Die Unternehmen und die Agenturen suchen immer nach den Talenten am Markt und wollen mit den Besten zusammenarbeiten. Weil aber das Social Media Zeitalter noch so jung ist, sind Natives gefragt und Engagement steht vor Zertifikaten. Social Media ist keine Modeerscheinung – diese Form der Kommunikation wird nicht mehr verschwinden.

 

Nach 4 Praktikumswochen endet heute mein Praktikum in der SMA. Ich gehe um einige Antworten und Erfahrungen reicher, mit einem neu ausgerichteten Social Media Profil und der neu gewonnenen Leidenschaft des Bloggens und mach mich weiter auf die Suche nach dem nächsten Ort, getreu meinem Motto; „dort wo es gut duftet…“ 😉

 

Ich bin weiterhin erreichbar auf:
www.facebook.com/katrin.gellan
www.linkedin.com/in/katrin-gellan

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