E-Commerce, M-Commerce, F-Commerce – von was sprechen wir hier überhaupt?

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Lange wird bereits über E-Commerce gesprochen. Der Fortschritt lässt sich nicht aufhalten, so werden wir nun auch mit Begrifflichkeiten wie M-Commerce oder etwa F-Commerce konfrontiert.

Was bedeuten die Begriffe E-Commerce, M-Commerce, F-Commerce eigentlich, welchen Stellenwert nehmen sie bei Konsumenten ein und auf was müssen Online-Händler achten?

 

Von was sprechen wir hier überhaupt?

Den Begriff E-Commerce kann man als „den elektronischen Handel“ übersetzen, das heißt, weg vom stationären Handel hin zu einem virtuellen. Kunden können 24/7 und problemlos länderübergreifend, gemütlich von zu Hause aus und stressfrei einkaufen. Auch für den Anbieter bietet die E-Commerce-Lösung Vorteile. Durch Online-Shops erhält der Betreiber einen zusätzlichen Absatzkanal, die Standortwahl seines stationären Geschäfts wird sekundär und ist für den Kunden nicht von Relevanz und auch kleinere Unternehmen haben die gleiche Chance am Markt zu bestehen.

E-Commerce hat sich bereits etabliert und immer mehr Unternehmen wagen den Schritt in die virtuelle Welt und nutzen das Internet als Vertriebskanal. Gehen wir nun einen Schritt weiter und klären, was man unter „M-Commerce“ versteht.

Einkaufen via Internet: schnell, zeit- und ortsunabhängig!

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M-Commerce steht für „Mobile Commerce“ und ist eine Ausprägung bzw. Weiterentwicklung des E-Commerce. Geschäftliche Transaktionen, werden über mobile Kommunikationstechniken in Verbindung mit mobilen Endgeräten (Smartphones, Tablets, Notebooks etc.) abgewickelt. Kurz gesagt, M-Commerce ist die mobile Variante des E-Commerce. M-Commerce hat in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen, da immer mehr Menschen Smartphones, Tablets, etc. besitzen und damit ins Web einsteigen. Laut einer Statistik besitzen über 56 % der Deutschen ein Smartphone, satte 85 % nutzen dieses zum Surfen im Web. Im Durchschnitt werden täglich 1 Stunde 50 Minuten via Smartphone im Web verbracht. Grund genug für Facebook, sich etwas einfallen zu lassen …

 

Setzt man anstatt von „E“ und „M“ ein „F“ ein, dann kommt man zu F-Commerce und dieses „F“ steht, man kann es kaum glauben, für Facebook. Wir reden also bei F-Commerce von Commerce via Facebook. Facebook ist das nach wie vor größte Social Media Network mit über 1,39 Milliarden aktiven Nutzern und dieses Potenzial soll nun genutzt werden. Facebook plant zukünftig, Shop-Oberflächen in Unternehmensseiten einzubauen. Durch die Integration von Shop-Oberflächen bzw. einem Kauf-Button kann der User seinen Kauf direkt auf der Unternehmensseite innerhalb von Facebook erledigen.

F-Commerce: Mit der App den Verkauf auf Facebook starten!

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Stellenwert bei Konsumenten

Laut einer Studie von „Forrester Consulting“ nutzen 84 % der Konsumenten ihre Smartphones für Einkäufe. Die „neue“ Art zu shoppen, kommt durchaus gut bei den Konsumenten an. Das Shoppen via PC, Smartphone, Tablet und Co. löst schön langsam die konventionelle Art des Einkaufens ab.

Die Studie hat aber auch ergeben, dass die mobilen Einkäufer sehr anspruchsvoll und wählerisch sind, vor allem im Bezug auf installierte Apps von Händlern. So gaben 60 % der Probanden an, die ein Smartphone zum Shoppen nutzen, dass sie weniger als 2 Apps von Händlern installiert haben. Da gibt es wohl noch Aufholbedarf bei den Online-Händlern.

 

Online-Händler

Auch als Händler muss bzw. sollte man sich den neuen Gegebenheiten anpassen, wenn es nicht schon längst (und das wäre besser so) passiert ist. Wer jetzt noch nicht mit einem Shop im Web vertreten ist, ist eigentlich schon viel zu spät dran. Die Bedürfnisse der Konsumgesellschaft verändern sich, der kleine Tante-Emma-Laden avancierte schon zu Tante Emma 2.0.

Konsumenten fordern vermehrt die Möglichkeit, Produkte auch im Web einzukaufen. Das sieht man alleine schon an der Tatsache, dass nun auch Lebensmittel-Ketten ihre Waren online verkaufen.

 

Hier einige Punkte, die man als Online-Händler unbedingt beachten sollte:

Aktualität – Inhalte im Web sollten regelmäßig aktualisiert und optimiert werden. Niemand kauft gern in einem ungewarteten Shop ein!

Usability – Steigerung der Benutzerfreundlichkeit. Der Aufbau eines Webshops soll logisch und unkompliziert sein! Das führt uns schon zum nächsten Punkt.

Menüführung – Die Menüführung so einfach wie möglich halten. Es sollte auf zu viele Menüpunkte verzichtet werden.

Ladezeiten – Verkürzung der Ladezeiten. Es sollte auf große (Bild)-Dateien verzichtet werden, damit die Inhalte schnell für den potenziellen Käufer sichtbar sind.

Suchfunktion – Jeder Web-Shop sollte eine Suchfunktion haben. Wenn der Konsument etwas Spezielles sucht, sollte er dafür nicht den ganzen Shop durchforsten müssen.

Suchmaschinenoptimierung – Der Web-Shop soll doch auch von der Suchmaschine gefunden werden, oder?

Bezahlmöglichkeiten – Es sollten verschiedene Bezahlmöglichkeiten angeboten werden. Die Bezahlung sollte so einfach wie möglich für den Kunden sein.

Zertifizierung – So genannte „Trusted Shops“ sind zertifizierte Online-Shops. Als Online-Händler sollte man seinen Shop unbedingt zertifizieren lassen.

 

Der Einzelhandel wächst, aber beinahe nur mehr im Internet. Die Zunahme des Umsatzes im Einzelhandel von knapp 28 Mrd. Euro oder 6 Prozent auf 488 Mrd. Euro werde bis zum Jahr 2020 fast ausschließlich auf das Konto des Online-Handels gehen, so die Ergebnisse des Branchenreports E-Commerce 2020.
Also, wer jetzt noch nicht online vertreten wird, muss das Defizit ganz schnell aufholen.

 

Fotos:
E-Commerce: Stockdatei: olly 18
F-Commerce: Facebook

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One Comment to E-Commerce, M-Commerce, F-Commerce – von was sprechen wir hier überhaupt?

  1. […] Resümee zu ziehen. Viel ist in diesem Jahr passiert, der Online-Handel boomt und Fachbegriffe wie E-Commerce, M-Commerce und F-Commerce sind in aller Munde. Empfehlungsmarketing wird groß geschrieben und gewinnt zunehmend an […]

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