Digitale Neujahrsvorsätze

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Am 1. Jänner sind alle Österreicher in ihren Wünschen vereint: Mehr Sport machen, gesünder ernähren, und mit dem Rauchen aufhören – ist ja sowieso klar! Die meisten Vorsätze nehmen dann bereits die erste Ausfahrt und enden in der Mülltonne. Wie wäre es also mit vernünftigen, real schaffbaren Vorsätzen? Wir präsentieren daher sieben Social Media Vorsätze für Unternehmen, die ihre Online-Kommunikation verbessern möchten. 

Happy New Year! Die SMA wünscht dir ein gutes neues Jahr.

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Ende des Buzzword-Bingos

KPI, big data, engagement, ROI, clickability und mehr: Der Social Media Alltag ist von diesen Begriffen durchzogen. Trotzdem gehören sie nur in interne Besprechungen, und keinesfalls in den Output für Ihre User. Verschonen Sie Ihre Leser mit solchen Begriffen – diskutieren Sie sie lieber intern. Das führt zu Punkt 2 …

„Bitte keine Werbung!“

Social Media soll einen Mehrwertmix aus Informationen und Unterhaltung bieten. Ein Bombardement mit stupiden Werbebotschaften hat lediglich eine Abkehr Ihrer Fans zur Folge – ein digitales „Bitte keine Werbung“-Pickerl. Achten Sie daher auf ein gutes Verhältnis von Mehrwert und Werbung/PR, ein Verhältnis von 80 zu 20 stellt eine gute Ausgangsbasis dar. Dazu passt auch der nächste Punkt …

Ideenblitz – Blitzidee

Niemand möchte die tausendste Aktion à la „Like das Bild und gewinne …“ lesen. Überlegen Sie sich doch selbst etwas! Social Networks sind lediglich ein digitaler Trichter, der die Ergebnisse einer Kampagne einfangen soll. Eine gute Idee kostet lediglich Zeit – gönnen Sie sie sich, dann wird das neueste Engagement noch erfolgreicher.

Richtige Nutzung

Nicht alle Funktionen der Netzwerke sind auch immer sinnvoll. Twitter etwa mit Facebook zu verbinden wird spätestens dann zum Chaos, wenn auf Facebook jeden Freitag wilde #ffs auftauchen, während auf Twitter abgehackte Texte erscheinen. Nutzen Sie jedes Netzwerk innerhalb seiner Grenzen und versuchen Sie nicht krampfhaft, jeden Content doppelt und dreifach zu verwerten. Ein Blogbeitrag hat auf Instagram wirklich nichts zu suchen.

Wer beeinflusst wen?

Was nützen zehntausend Twitter-Follower, wenn Sie niemand retweetet? Was bringt der Kontakt mit hundert Bloggern, wenn niemand auf Sie eingeht? Stellen Sie die Influencer Ihrer Zielgruppe fest und versuchen Sie, diese für sich zu gewinnen. Dann kann es auch mit den Interaktionen schnell einmal hinaufgehen!

Reagieren Sie jetzt!

Glasfaserleitungen haben nicht umsonst einen Download von bis zu 30 Mbit/s. Nutzen Sie diese Geschwindigkeit also! Niemand erwartet eine Antwort innerhalb der gleichen Minute, aber eine Reaktion sollte auf Ihren Kanälen schon absehbar sein. Leitfäden und ein Krisenpapier können die Reaktionszeiten deutlich verkürzen.

Stimmen die Basics noch?

Verlaufen Ihre Social Media Anstrengungen in die richtige Richtung? Arbeiten Sie effizient? All das können Sie feststellen, wenn Sie Ihre Basics kontrollieren. Redaktionsplan, Strategiepapier und Monitoring dürfen auf keinen Fall fehlen und müssen immer aktuell gehalten werden.

Diese Liste soll Sie keinesfalls von einem gesünderen Lebensstil, dem Drang nach Sport oder der Entwöhnung vom Nikotin abhalten. Aber wenn Sie auch Ihrem Unternehmen etwas Gutes tun wollen, dann verlagern die Neujahrsvorsätze vielleicht besser in den digitalen Raum.

„Strategie? Wir sind eh auf Facebook!“, will 2015 wirklich niemand mehr hören.

Autor: Markus R. Leitgeb

Foto: stockfoto

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