Der Arbeitsplatz 2.0

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Die Arbeit hat sich in den letzten Jahren stark verändert, weg vom 9 to 5 hin zu 24/7. Die industrielle Arbeitswelt der materiellen Produkte und Dienstleistungen wird zunehmend von der virtuellen Arbeitswelt abgelöst. So fordern die neuen Informations- und Kommunikationstechnologien von Arbeitgebern als auch von Arbeitnehmern eine Umstrukturierung des Arbeitstages.

Arbeitsplatz 2.0 - überall & jederzeit!

Arbeitsplatz 2.0 – arbeiten ist überall & jederzeit möglich!

Durch die Virtualisierung der Arbeit ist es möglich, überall und jederzeit zu arbeiten. Somit ist ein Arbeitsplatz im klassischen Sinne nicht mehr notwendig, da man sein „Büro“ in Form eines Laptops oder Smartphones quasi immer bei sich trägt. Laut „citrix.de“ hat ein Arbeitnehmer im Durchschnitt 6 Endgeräte mit denen er seine Arbeit verrichtet und ca. 2/3 eines Schreibtisches. Ja, Sie haben richtig gelesen: Für 10 Mitarbeiter stehen nur mehr 6,7 Schreibtische zur Verfügung. Nüchtern betrachtet bringt die Virtualisierung Vor- und Nachteile mit sich:

Vorteile:

  • hohe Flexibilisierung der Arbeitszeit – der Arbeitnehmer kann sich seine Arbeitszeit frei einteilen
  • standortungebundenes Arbeiten – durch die Virtualisierung der Arbeit wird es ermöglicht, ortsunabhängig zu arbeiten. Der Arbeitnehmer muss nicht mehr „zwingend“ am Schreibtisch sitzen
  • up to date – durch die Arbeit 2.0 erhält man im Besten Falle vom Unternehmen immer topmoderne Mobile Devices, die man über das Berufliche hinaus auch privat nutzen kann
  • Erleichterung der Teamarbeit – In Unternehmen werden Aufträge zunehmend in Kleinteams umgesetzt. Durch die Virtualität wird die Zusammenarbeit im Team erleichtert, wiederum orts- und zeitunabhängig
  • Social Media wie Twitter, Google+ und Co. erleichtern die Kommunikation; Kommunikationswege werden durch Echtzeitkommunikation verkürzt

Nachteile:

  • fehlender persönlicher Kontakt zu Arbeitgeber oder Arbeitskollegen
  • Kommunikationsstörungen – durch die Distanz beziehungsweise unregelmäßige Treffen besteht die Gefahr von Kommunikationsstörungen innerhalb eines Teams
  • Burnout – resultierend aus einer gestörten Work-life-Balance können verschiedene Krankheiten auftreten, wie zB. Burnout
  • Work-life-Balance – Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben gerät ins Schwanken

Vor allem im Bereich Social Media hat sich ein Berufsbild etabliert – der Social Media Manager. Grundlegend braucht ein Social Media Manager Kenntnisse und Wissen über die Spezifika von verschiedenen Social Media Plattformen. Er ist unter anderem für die Auswahl, Einführung, Bespielung und Betreuung der unternehmensrelevanten Social Media Kanäle verantwortlich. Erfahren Sie mehr über das Berufsbild eines Social Media Managers in unserem Blog. Schlussendlich sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber gefragt, sich der Vorzüge der Digitalisierung bewusst zu werden und die Vorteile für eine bessere Zusammenarbeit zu nutzen. Auch über die Nachteile muss man sich im Klaren sein. Sobald man sich darüber bewusst ist, kann man sich Freiräume schaffen um mal abzuschalten – und damit ist nicht nur das Smartphone gemeint!

Weil uns eure Meinung interessiert:

  • Welche Erfahrungen haben Sie mit dem Arbeitsplatz 2.0?
  • Wie strukturieren Sie Ihren Arbeitstag?
  • Trennen Sie Ihr Beruf- und Privatleben konsequent?

Autorin: Marina Blümel-Seirer

Foto: Stock-Foto olly18

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